Niederschlesien, gleich hinter der deutschen Grenze im Südwesten Polens, zählt zu den schlösserreichsten Regionen Europas. Vor allem im Hirschberger Tal am Fuße des Riesengebirges ließen im 17. Jahrhundert die Mitglieder der preußischen Königsfamilie, Großbürger und Adelige ihre Sommerresidenzen bauen.
Viele dieser Landsitze und Schlösser verfielen in der kommunistischen
Zeit, als nach 1945 deutsche Familien von dort flüchteten. Jetzt, gut
20 Jahre nach der Wende, sind zahlreiche Paläste wieder aufgebaut und
meist umfunktioniert in Hotelbetriebe.